Tag 15 – Miami & Abflug

Die letzten 220 Meilen bringen wir souverän hinter uns. Es geht quer durch die Everglades direkt auf einen öffentlichen Parkplatz am South Beach von Miami. Es bleiben uns noch 2Stunden bis wir unser Auto zurückbringen müssen, also machen wir einen langen Strandspaziergang. Es ist hier meiner Meinung nach etwas überfüllt und der Sand ist auch nicht ganz so schön wie in Clearwater, aber dafür wird das Wasser hier schon etwas türkis, da wir immer näher an die Karibik rankommen.

Bevor wir umkehren, um am Ocean Drive zurückzugehen, holen wir uns noch einen Abschieds-White-Chocolate-Mocca bei Starbucks. Wir kommen an ein paar Beachplätzen vorbei, die sogar Antennen dran haben und wir merken auch gleich warum: Die können ja richtig was! Leider fehlt uns die Zeit eines der Mixed-Teams herauszufordern. Die hätten wir auf jeden Fall platt gemacht. Aber die reinen Herren Teams waren teilweise richtig stark. Das wäre mit einem guten Partner richtig interessant geworden. Aber leider, leider, kein Partner und keine Zeit…

Die Rückgabe vom Auto ist unproblematisch und wir werden mit dem Bus direkt zum Terminal gefahren. Wir haben “relativ” schnell eingecheckt, um später festzustellen, dass unsere Maschine über eine Stunde Verspätung hat. Naja, dann warten wir eben. Zeit um ein kurzes Resümee über Amerika zu schreiben:

Zu aller erst sind die hier alle freundlicher, als ich es erwartet hätte. Das fing an bei Lonnie, geht über die Menschen in der U-Bahn, den Kellnern im Restaurant oder einfach dem Personal in den Geschäften. Immer ein nettes „Hi, how are you?!“, gefolgt von einem „Bye, have a great day!“. Schon schön, da könnten sich die Dienstleister bei uns gerne eine Scheibe abschneiden. Dann sollten wir bei uns auch unbedingt die Möglichkeit einführen, immer und überall mit Kreditkarte zahlen zu können. Selbst ein Strandverkäufer mit irgendwelchem Muschelkram am Clearwater Beach hat Visa akzeptiert. Starbucks Kaffee oder Burger beim Mc: *zack* Karte durch. Aber auch Outlets und Malls sind super zum Shoppen, da über dem großen Teich. „Buy one, get second 50% off“, und so weiter…

Negativ fällt auf, dass die Amis leider tatsächlich so verschwenderisch sind wie es immer beschrieben wird. Ich bin zwar selber auch kein Öko-Fritze und besitze viel zu viel Zeugs, das Strom braucht, aber die schießen schon den Vogel ab! Straßenlampen und 10000 Watt Laser-Scheinwerfer am helligten Tag an. Millionen Klimaanlagen die mit Panzertape ins halb offene Fenster geklebt werden. Das Ganze in schlecht bzw. nicht gedämmten Häusern. Beim Einkauf wird eine Flasche Gatorade mit Henkel doppelt und dreifach in braune Plastiktüten eingepackt. Und es bollern glaub ich ausschließlich 6 und 8 Zylinder Motoren rum, aber das merken die langsam selber, bei einem Benzinpreis von ca. 4$ pro Gallone. So, jetzt fällt mir nichts mehr ein. Ostküste ist auf jeden Fall eine weitere Reise wert und New York werd ich mit Sicherheit nochmal besuchen. Jetzt aber rein in den Flieger und „Good bye USA, have a great day! ☺“.

<– Tag 14 – Chillen | Ende

2 Comments

  1. Julia  •  Okt 9, 2008 @22:27

    Kein Toblerone-Foto?! ;-)

  2. Tobi  •  Okt 9, 2008 @22:32

    Wow, der Beitrag wurde doch erst von einer Minute gespeichert und du schreibst schon einen Kommentar! Cool…

    Leider muss ich dich entäuschen. Das Toblerone-Foto hab ich vergessen! :-(
    Gibts wieder beim nächsten Urlaub, versprochen!

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