Tag 10 – Shopping in Orlando

- An dieser Stelle werden alle Zollbeamten aufgefordert diesen Tag zu überspringen :-) -

Wir hatten heute nur noch ca. 300km vor uns bis wir die International Outlet Mall in Orlando erreichten. Also haben wir uns mit dem Frühstück etwas Zeit gelassen, um gegen halb zehn aufzubrechen. Kurz nach Mittag sind wir dann an diesem riesigen Einkaufstempel für Shoppingsüchtige angekommen. Ein Mekka für alle mit genügend Restguthaben auf ihrer Plastikkarte! Über 200 Geschäfte, die wie eine kleine Stadt angeordnet sind. Alles dabei: Tommy, Oakley, Esprit, Fossil, Nike, and many more..

Ich mache es kurz: Wir haben geshoppt wie die Weltmeister! Aber auch hier muss man anmerken, dass die Amis in den Läden einen Tick freundlicher und zuvorkommender sind als bei uns. Zum Beispiel bei Esprit: „Hi! My name is Rachel, if you need anything just call me!“, als ich in die Umkleide gehe. Mir drückt sogar bei Champion ein Mitarbeiter einen 10$ Rabatt Gutschein in die Hand, als ich grad zahlen will: „Do you have any of these? No!? Oh, take that one and you will save 10 bucks!“, cool danke! Einen kostenlosen Schirm darf ich mir auch noch nehmen, weil wir über 75$ ausgegeben haben (den hätten wir für Washington gut brauchen können)! ☺ So, pleite!

Wir fahren also zu unserem Dritten, im Voraus gebuchten, Bed & Breakfast mit dem Namen “Edgewater Hotel”. Mal schaun ob das auch so ein Reinfall ist wie in Washington. Das Etablissement befindet sich mal wieder in einem historischen Bereich und wurde schon 1927 als eines der damals fortschrittlichsten Hotels von Orlando erbaut. Seit dem hat sich aber nichts mehr getan. Das meine ich aber nicht negativ, denn darauf spielt dieses BB auch an. Es gibt hier sehr viele kleine Details aus dieser Zeit, z.B. den manuellen Aufzug, bei dem die Tür per Hand geöffnet werden muss und selber gefahren wird, die alten Möbel aus den 30er Jahren und das Bad mit zwei großen Drehknöpfen aus Keramik für heiß und kalt. Hat was! Als wir uns in der Tanke noch ein Bier holen wollen, fragt der Inder hinter der Kasse: „Can I see your ID?“. Ha! Ich sehe also noch nicht mal aus wie 21! He he. Wir vernichten unser Dosenbier auf der Couch in der Küche und besprechen die nächsten Tage.<– Tag 9 – Making our way south | Tag 11 – Universal Studios –>

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