Tag 7 – Wet Sightseeing
Nach einer Nacht in unserem tollen Bed & Breakfast überrascht es mich nicht, dass auch das Frühstück dem Rest des Arrangements um nichts nachsteht. Der Kaffee schmeckt scheiße und die „Cerials“ sind entweder schlecht oder es liegt einfach an der Milch, die beides so eben Genannte versaut. So schnell wie möglich raus hier und den Tag strecken, so dass wir heute Abend nicht lange bleiben müssen. Leider versprechen die Wolken am Himmel einen nicht so schönen Tag, wie wir es bis hier hin gewohnt waren.
Wir laufen von einem „discount Parkplatz 8$ flat rat“ Richtung Capitol und nachdem wir dort ankommen sind, fängt es auch schon an zu regnen. Thank god, dass es hier so viele Museen gibt (die auch noch alle umsonst sind).
Wir verlassen 2,5Stunden später das „National Museum of Natural History“ um einen kleinen Spaziergang vorbei am Washington Monument zum White House zu machen. Pünktlich auf der Hälfte der Strecke fängt es erneut zu regnen an. Wo sind eigentlich die ganzen Fidschis, die mir einen Schirm verkaufen könnten, wenn man sie braucht? Wurscht! Ich bin ja nicht 6000Meilen geflogen, um mir dann nur wegen ein paar Regentropfen den Besuch am Weißen Haus entgehen zu lassen!
Die Fahne ist oben. Bedeutet das also der Georgie ist zu Hause? Soll ich mal klingeln? Lieber nicht, die Typen vom Secret Service machen Gesichter als würden sie wohl keinen Spaß verstehen. Wenn wir jetzt schon ein wenig nass sind, können wir auch noch vorbei am “World War 2 Memorial”, entlang dem Reflection Pool bis hinter zum Lincoln Denkmal gehen. Ziemlich cool diese Statue vom sitzenden Abe, so was hätte ich von mir auch gerne in Grafenwöhr am Marktplatz! ☺
Auf dem Rückweg Richtung „National Air and Space Museum“ fängt es mal, nachdem es eigentlich die ganze Zeit nur monoton geregnet/genieselt hat, so richtig zu schütten an! Super! Welcher Idiot hatte eigentlich die Idee noch so weit zu Fuß zu gehen?! Ah ja! Ich… ;-/ Wir erreichen das Museum und winden am Eingang erst mal unsere tropfnassen Shirt’s aus damit wir nicht alles unter Wasser setzen. Leider haben die Weltmeister im Klimaanlagenbau auch bei diesem Gebäude ganze Arbeit geleistet und wir beschließen hier das Sightseeing zu beenden (das Meiste und Wichtigste haben wir ja) und uns wieder auf den Rückweg zum Bed & Breakfast (leider) zu machen. Kurz trockene Sachen anziehen und auf in eine große Mall (was will man in den USA sonst auch machen bei dem schlechten Wetter). Etwas Shoppen hier (Juhuu die haben einen A&F Laden), ein bisschen was essen dort und einen Kaffee später war’s das für heute.
Bei einem kühlen Bier (aus unserer Supplybox) suchen wir abends noch nach einer Unterkunft für die nächste Nacht, irgendwo zwischen Virginia Beach und Jacksonville. Wir brauchen dafür etwas länger, schließlich wollen wir nach dieser Enttäuschung wieder ein schönes Hotel/Motel.


