Tag 6 – Washington DC
Nachdem wir erfolgreich um 11Uhr ausgecheckt hatten, sind wir nach einem amerikanischen Burger King Frühstück (whopper with cheese) weiter nach Washington DC (steht für „District of Columbia“ wen’s interessiert). Dort angekommen hatten wir die Idee noch ein Footballspiel anzuschauen. Kurz übers Internet die Karten gebucht und ab Richtung Fed-Ex-Field Stadium.
Der massive Verkehr lässt darauf schließen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Hmmm… Da steht parken 40$, also schnell umdrehen und das Angebot etwas weiter vorne für 20$ annehmen! Laufen ist ja gesund. „Sorry, no bagpacks inside the stadium“, musste sich der Klems anhören, als er versucht hat mit seinem Fotorucksack rein zu kommen (das Auto stand allerdings einen ca. 20 minütigen Fußmarsch entfernt).
Das hieß Rucksack zurück ins Auto bringen. Franzi und ich sind in der Zwischenzeit ins Stadium rein. Leider ist das Teil so groß, dass wir wiederum 10 Minuten brauchen um unsere Plätze zu finden. Als wir in unsere Sektion gehen trifft mich der erste Blick auf das Innere des Stadiums mit der Wucht eines LKW’s. Wow! Das ist das erste Mal, dass ich zugeben muss, dass hier in den USA wirklich manchmal alles etwas größer ist (NYC ist hier außen vor). Über 90.000 Sitze machen das Redskins Stadium zum größten seiner Zunft in ganz Amerika. Der Stadionsprecher, die Musikeinspielungen und die Cheerleader sorgen für eine coole Stimmung.
Nach kurzer Unterhaltung drehen sich die Beiden vor uns Sitzenden um und fragen uns: „Seit ihr aus Deutschland?“. Ja, leck mich am Arsch! Setzen wir uns in einem 91K Stadion tatsächlich hinter zwei Ami-Deutsche, mit denen wir uns ein Quarter lang recht nett unterhalten. Da beide noch nicht über 21, sind mach ich mich mal schnell strafbar und hole für uns alle Bier (8$ für ein Miller Light :-/ ). Im dritten Quarter kaufe ich mir dann ein Redskins T-Shirt, damit ich unter den ganzen Anhängern nicht so auffalle. Leider verlieren die Redskins an diesem Abend 3-24 gegen die Jacksonville Jaguars, was nicht für die Stimmung im halbleeren Stadium beigetragen hat (war allerdings auch nur ein Pre-Saison Game).
Als wir uns auf den Rückweg zum Auto machen (bei dem Ulla und Klems warten, die nicht mehr nachgekommen sind), spricht uns ein Ami in voller Trikotmontur an: „Ah, they won two in a row so that loss is not so bad…“. Ich erkläre kurz, dass wir davon keine Ahnung haben weil wir aus Germany sind, was er wiederum „great“ findet. „Have a nice stay here in the US!“, wünscht er uns nach einem kurzen Smalltalk.
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